Mutterkuhhaltung

Den Kühen gefällt´s

… Warum dies so ist, ist für einen Außenstehenden in der Winterzeit, wenn Minusgrade uns schnell wieder in die warme Stube treiben, nicht immer leicht zu verstehen. Daher sollte man wissen, dass das Rind von seiner evolutionären Entwicklung her gesehen ein Steppen- und Lauftier der kalten Klimazonen ist. Die Anpassungsreaktionen auf Hitze und Kälte sind vielfältig, wobei heiße Temperaturen schlechter vertragen werden als Kälte. Es fühlt sich deswegen bei niedrigeren Temperaturen am wohlsten.

Zum Wohlbefinden unserer Weidetiere gehört selbstverständlich die ständige Wasser- und Futterversorgung.

 Auf den Weiden befindlicher Witterungsschutz wie Bäume und Hecken schützt die Tiere vor großer Hitze im Sommer und ermöglicht ihnen, bei nassem windigem Wetter windgeschützte Bereiche aufzusuchen.

Insgesamt kann die ganzjährige Weidehaltung als sehr naturnahe Haltung bezeichnet werden.

Es hat sich in der Praxis gezeigt, dass die Gesundheit der Weidetiere besser ist als die von ganzjährig im Stall gehaltenen Tieren.

Somit ist die Weidehaltung eine sehr tiergerechte Haltungsform.